Behind the scenes – Workoutplanung

„Wo finde ich denn hier bloß die ‚beliebig‘ Taste? Hmm… ich brauch erst mal ein Bier.“ – Homer Simpson.  Wer jetzt denkt so oder so ähnlich liefe die Workoutplanung bei uns in der CrossZone ab, dem dürfen wir getrost versichern, dass hinter unseren wöchentlichen Einheiten doch recht viel mehr an Hirnschmalz und Arbeit steckt..

Vanessa, Thomas, Muxi und Max brüten Woche um Woche in einem gemeinsamen Meeting über den Workouts der Folgewoche. Vielerlei Punkte sind dabei für uns von Bedeutung. So steht ganz klar zu Beginn so etwas wie ein roter Faden.

Wir sind sehr bemüht unserer gesamten Trainingskonzeption über das Jahr verteilt verschiedene Schwerpunkte zuzuteilen. So findet ihr manchmal über einen längeren Zeitraum mehr Gymnastics- Elemente, dann wieder mehr Weightlifting-Skills.

Ihr versteht worauf wir hinauswollen. Außerdem, und davon sind wir überzeugt, macht es wenig Sinn Strength-Parts permanent zu ändern. So habt ihr sicherlich am gehäuft auftretenden Beinmuskelkater der letzten Wochen bemerkt, dass wir vermehrt Kniebeugen im gleichen Ablauf in unsere – eure – Kraftparts gepackt haben. Das ändert sich in regelmäßigen Abständen. Hintergedanke dabei ist ein rein sportwissenschaftlicher: Eure Muskulatur braucht über einen bestimmten, nicht zu langen, Trainingszeitraum die gleiche Belastungsstruktur, um die gewünschten Anpassungsprozesse einleiten zu können. Von Zeit zu Zeit muss diese dann bekannter Weise wieder abgeändert werden, um neue Reize zu setzen.

Nicht minder am Herzen liegt uns die Ausgewogenheit und Abwechslung der einzelnen Workouts. Die Sache funktioniert wie Torten backen. Es gilt, sämtliche Zutaten in ein sinnvolles Verhältnis zu bringen und zu vermengen, sodass am Ende eine herrlich duftende Versuchung aus dem Ofen strahlt. Dazu gibt es natürlich unzählige Rezeptbücher, doch dienen diese nur als Anhaltspunkt. Für das perfekte Verhältnis aus Zutaten, Temperatur und Backzeit braucht es einfach Erfahrung. Erfahrung, die wir vielleicht in der Küche missen, aber zweifelsfrei in der Trainingskonzeption aufweisen können. Wir sind darum stets bemüht unser gesammeltes Know-how in die Planung mit einzubringen. Unser Ziel ist es nicht euch durch übertrieben harte Workouts täglich bewegungsunfähig, sondern langfristig besser und leistungsfähiger zu machen. Rein theoretisch gesprochen wären die Einheiten so abgestimmt, dass ihr täglich in unsere WODs gehen könntet, ohne Überlastungen oder sonstige Verletzungen fürchten zu müssen. Dabei sei aber sehr wohl angemerkt, dass Regeneration die halbe Miete am Weg zum Erfolg darstellt und es nicht sinnvoll ist tagtäglich zu trainieren. Darum wie gesagt: rein theoretisch gesprochen!

Immer heiß debattiert, weil uns sehr wohl bewusst, ist die Tatsache, dass die schönsten und befriedigendsten Workouts leider oftmals jene sind, nach welchen man jede einzelne Treppe am Nachhauseweg verflucht. Aber – und das ist ein uns sehr wichtiges Aber: Das Training in der CrossZone ist gesundheitsorientiert!

Wir wollen nicht jeden Member auf Biegen und Brechen zum Leistungssportler drillen, die verrückten Workouts der Crossfit-Cracks kopieren oder euch ohne tieferen Sinn quälen. Ziel ist die stetige Verbesserung jedes und jeder Einzelnen in einem gesunden und langfristig vertretbaren Rahmen. Und dabei distanzieren wir uns dann nur allzu gerne von Übungen und Elementen, die wir als gefährdend oder wenig zielführend empfinden. Wir sind überzeugt, dass unser sportwissenschaftlich, biomechanisch und medizinisch zu Ende gedachter Weg zu einem dauerhaft gesunden Lebensstil führt. Einen großen Anteil am Erfolg unserer – und eurer Arbeit – fällt aber auch an die Coaches. Deren Kompetenz und Qualität liegt uns nicht minder am Herzen, als die Planung selbst. Denn nur durch sie können wir gewährleisten, dass nicht nur die Konzepte, sondern auch die Durchführung sinnvoll abgestimmt ist.

Solltet ihr euch nach der nächsten Einheit dennoch auf allen Vieren aus dem Studio schälen, denkt bitte daran: All das passiert mit voller Absicht.