Spotlight | Ja Myburgh

Heute im exklusiven CrossZone Spotlight für euch: Der Sportgymnastik Athlet und Trainer Ja Myburgh aus Südafrika..

Hey Ja, könntest du uns bitte von deinem sportlichen Background erzählen?

Ich bin in Südafrika aufgewachsen, wo ich verschiedenste Sportarten wie Rugby, Schwimmen, Leichtathletik und Sportgymnastik ausgeübt habe. Letzteres war auch mein Steckenpferd, das ich 16 Jahre lang betrieben habe. Fast 10 Jahre lang habe ich an internationalen Wettbewerben teilgenommen und mit dem Weltranglisten Platz 6 meinen größten Erfolg gefeiert.

Du hast bereits einige große Namen der Crossfit Szene betreut. Was waren deine größten Erfolge?

Zu meinen erfolgreichsten Momenten zählen eigentlich nicht jene, wo bereits außergewöhnliche Athleten stark performen.

Wenn sich aber Sportler, die zuvor nicht an sich geglaubt haben, weiterentwickeln und in sportliche Sphären vordringen, von denen sie selbst nicht zu träumen gewagt hätten– das ist für mich Erfolg!

Wie stehst du zum Thema Sportgymnastik in Crossfit – kann das implementiert werden?

Ich denke schon. Durch Vereinfachung versuche ich die richtigen Bewegungen zu erklären und zu veranschaulichen. Ich denke, dass komplexe Bewegungen unbedingt in kleinen, verständlichen Happen gelehrt und gelernt werden müssen. Nur so können Athleten diese in ihren Trainingsalltag einbauen.

In welche Richtung wird sich deiner Meinung nach der Sport entwickeln?

Das ist eine äußerst spannende Frage. Ich denke, dass der Sport komplexer werden wird. Auch die Sportgymnastik wird immer komplexer werden, da auch die Fähig- und Fertigkeiten unter den Athleten stetig steigen. Ich warte schon auf den Moment an dem wir Rückwärts-Saltos bei den CrossFit Games sehen werden.

Du hast in den vergangenen zwei Monaten viele Leute aus der CrossZone trainiert, was uns eine große Freude bereitet hat. Die Beliebtheit deiner Workshops kennt in Österreich ja derzeit keine Grenzen. Was können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von diesen drei 3 Tagen bei dir erwarten und was erwartest du dir von ihnen?

Ich erwarte Motivation, Arbeitsmoral und eine offene Denkweise. Wenn es eine Sache gibt, die ich Athleten und Coaches mitgeben möchte, dann, dass sie nicht nur auf die praktische Ausübun einer Bewegung schauen, sondern sich auch Gedanken über ihren theoretischen Hintergrund machen sollten.

Du bist nicht nur Trainer, sondern auch Eigentümer von CrossFit Debrecen. Was ist für dich in deiner Community das Wichtigste?

Definitiv jedes einzelne Mitglied. Viele Workouts sind hart und kosten eine Menge Substanz. Aber zu wissen, dass mein ganzes Team hinter mir steht – das gibt mir nötige Kraft und ist unersetzlich. Das gilt auch für meine Welt außerhalb des Gyms.

Die Community ist der Faktor, der CrossFit so einzigartig macht.

Ja, vielen Dank für das Interview und bis demnächst.