Spotlight | Tina Reiskopf

Mit Tina Reiskopf haben wir heute nicht nur die Physiotherapeutin unseres Vertrauens sondern auch eine bewährte Kooperationspartnerin der CrossZone im Interview für euch..

Hallo Tina, sei bitte so nett und stell dich unseren Lesern kurz vor.

Mein Name ist Tina, ich erlebe mit Mitte 30 gerade die besten Jahre meines Lebens! Ich bin glücklich vergeben und würde mich als ehrgeizig, zielstrebig und sportsüchtig bezeichnen. Ich bin seit 11 Jahren Physiotherapeutin und betreibe meine eigene Praxis im 3. Bezirk, das Therapiezentrum Mitte. Im November haben wir nun auch unseren zweiten Standort gegenüber den zukünftigen CrossZone 1190 U-Bahnbögen eröffnet.

Das heißt die Mitglieder der CrossZone erhalten in Zukunft quasi eine Vorortbetreuung von dir. Kannst du uns noch ein bisschen etwas rund um die Entwicklung des Therapiezentrums Mitte erzählen?

Unsere Praxis gibt es seit nunmehr sechs Jahren. Angesiedelt sind wir im 3. Bezirk direkt beim Bahnhof Wien Mitte. Kaum zu glauben, aber unser Team besteht mittlerweile aus 14 Therapeuten!

Nachdem wir bereits seit längerem mit der CrossZone zusammen arbeiten, haben wir jetzt die einmalige Gelegenheit genutzt, um einen zweiten Standort in direkter Nähe zu eröffnen und Anfang November 2016 die offizielle Kooperation mit euch zu starten. Ein großes „Dankeschön“ möchte ich an dieser Stelle an Thea Schneider-Lillehov richten, die mich ursprünglich mit der CrossZone in Kontakt gebracht hat.

Crosszone Spotlight | Tina Reiskopf

Das konsequente Umsetzen unseres Mottos „Qualität durch Spezialisierung“ erlaubt es uns, jeden Patienten zum passenden Therapeuten zu vermitteln.

Im Sport ist es ja nicht anders: Der eine läuft gerne, der andere liebt Krafttraining oder schwört auf Yoga. Auch bei uns hat jeder Therapeut Stärken und Schwächen. Je nach Verletzungsmuster werden unsere Patienten dem passenden Therapeuten zugewiesen.

Ich selbst bin für die administrativen und organisatorischen Belange der Praxis zuständig, arbeite aber auch direkt am Patienten, mache Unfall-Reha, bin in der Prävention tätig und betreue Sportler.

Zusammengefasst kann man also sagen, du hast immer alle Hände voll zu tun und es besteht nie die Gefahr, dass dir langweilig wird. Wie oft kommst daneben selbst noch zum Trainieren?

Die Betreuung meiner Patienten sowie die Verwaltung der beiden Praxis-Standorte nimmt tatsächlich viel Zeit in Anspruch. Trotzdem kann ich mir meine Zeit sehr gut einteilen und schaffe es, das Training fünf Mal pro Woche unterzubringen. Teilweise findet das Training auch in der CrossZone im 18. Bezirk, als Währing statt. ;)

Eine interessante Frage für unsere Leser: Crossfit wird oftmals als verletzungsanfällig und für unfitte Personen als nicht geeignet eingestuft. Was sagst du als langjährige Physiotherapeutin, welche im sportlichen Bereich tätig ist, zu diesen Aussagen?

Meiner Meinung nach eignet sich Crossfit hervorragend als sportliche Betätigung für bewegungsunerfahrene Menschen, aber auch in einer späten Phase der Rehabilitation nach Verletzungen. Es werden alle motorischen Grundeigenschaften trainiert – in einer Intensität, die jeder individuell für sich bestimmen kann.

Crosszone Spotlight | Tina Reiskopf

Voraussetzung ist natürlich, den Sport gewissenhaft, technisch korrekt und nicht übermotiviert auszuführen. Dies trifft aber auf alle Sportarten zu, nicht nur auf Crossfit.

Des Weiteren ist es von enormer Wichtigkeit, einen Trainer oder Betreuer an seiner Seite zu haben, der den Sportler auf technische Defizite aufmerksam macht und diese dementsprechend korrigiert.

Das Team vom Therapiezentrum Mitte schickt oft Patienten zur weiterführenden Trainingstherapie nach Verletzungen in die Crosszone. Wir machen das in dem Wissen, unsere Patienten bei euch gut betreut zu wissen.

Ich denke, dass auch in vielen anderen Studios in Wien Wert auf qualitativ hochwertige Betreuung gelegt wird. Zu verallgemeinern, Crossfit wäre ein verletzungsanfälliger Sport halte ich für nicht richtig. Klar, im Leistungssport kommen sportartspezifische Verletzungsmuster vor, aber die findet man etwa im Handball, bei Schifahrern, Schwimmern oder Boxern genauso. Es kommt immer darauf an, wie man seinen Sport ausführt.

Wir danken dir für das Interview!