Ruderergometer – Teil 1

Bestimmt haben viele von euch schon einmal ein Ruderergometer gesehen. Bestimmt sind auch viele von euch schon einmal auf genau so einem Ruderergometer gesessen. Die Mehrheit von euch wird sich jetzt gedacht haben: “Hm. Das ist gar nicht mal so schwer!” Da muss ich euch an dieser Stelle leider enttäuschen..

Bis man die korrekte Technik beim Rudern erlernt hat, dauert es Jahre.

Es gibt so viele Kleinigkeiten, an denen man arbeiten muss und auch wenn man schon 10 Jahre im Spitzensport dabei ist, so wie ich, gibt es immer noch mehr als genug Feinheiten, an denen man Tag ein Tag aus feilen muss. Aber das bekommen wir hin Leute. Lasst uns mit den Basics beginnen, die wir in vier wesentliche Schritte runter brechen können.

Schritt 1: Don’t panic

Erst mal hinsetzen. Füße in die Schlaufen rein und festziehen. Griff in die Hand nehmen und durchatmen. Jetzt geht`s gleich los.

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Schritt 2:Happy feet

Das Beinstoß-Rudern wird oft mit Kajak oder Kanu fahren verwechselt. Bei diesen Sportarten kommt die Hauptbewegung aus den Armen und Schultern. Beim Rudern ist das nicht so: Sobald ihr in der “Auslage” Position seid, (Arme nach vor gestreckt, Oberkörper hat eine leichte Vorlage, der Sitz ist bei den Fersen und die Knie sind angewinkelt) kommt die erste Bewegung aus den Beinen.

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Schritt 3: Swing it!

Power bis zum Schluss. Sobald die Beine fast durchgestreckt sind (wer es ganz genau wissen will: nachdem die Knie den 90-Grad-Winkel passiert haben), beginnt ihr den Oberkörper in Bewegung zu bringen und nach hinten zu schwingen. Erst ganz am Schluss werden die Arme eingesetzt, die ihr in einer Ebene bis zur Brust zieht. Achtet dabei darauf, dass der Armzug gleichzeitig mit dem Oberkörperschwung beendet wird. Wenn ihr eine leichte Rücklage habt und die Hantel am Körper ist, habt ihr den “Endzug” erreicht. Nun sollte keine Bewegung mehr in die Zugrichtung stattfinden.

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 Schritt 4: Recovery Phase.

Das war euer erster Schlag – jetzt dürft ihr euch erholen. Aus dem “Endzug” soll der Körper wieder entspannt in die “Auslage” kommen. Dies macht ihr am besten indem ihr zuerst die Arme vom Körper weg streckt, dann den Oberkörper in eine leichte Vorlage bringt, und euch erst dann mit den Beinen vorzieht. Also eigentlich ein ganzer Schlag, nur in die entgegengesetzte Richtung.

„In a nutshell“ kann man so das Rudern am Ruderergometer erklären. Natürlich gibt es noch ein paar Details, an denen man feilen kann und ich werde euch dahingehend beim nächsten Blog-Bericht mehr Tipps und Tricks verraten.

Alle Infos zum Author findet ihr übrigens hier.