CrossZone Spotlight | Stefan Csáky

Neu im Spotlight: Stefan Csáky! Der CrossZone Member und Windsurfer aus Leidenschaft steht uns heute Rede und Antwort..

 Hallo Stefan! Stell dich doch bitte kurz unseren Lesern vor.

Mein Name ist Stefan Csáky, ich bin 44 Jahre alt, komme aus Wien und bin seit 20 Jahren Photograph und Filmemacher. Ich war schon als Kind sehr sportbegeistert, habe viel Eishockey, Tennis, Tischtennis gespielt und bin gesegelt. Als ich 14 Jahre alt war bin ich das erste mal auf einem Windsurfer gestanden. Seit dem hat mich dieser Sport nicht mehr losgelassen! Meine Freizeit wird von der Windvorhersage bestimmt und auch die meisten meiner Reisen gehen an Orte, wo es Wind und Welle hat.

 Zuletzt bist du durch deine erfolgreiche Teilnahme bei den Speedsurf Worldchampionships auf Fuerteventura in Erscheinung getreten. Kannst du uns mehr über dieses Event erzählen?

Bei dieser Veranstaltung kommen die weltweit schnellsten Windsurfer zusammen. Es geht darum, auf einer vorgegebenen Strecke von 250 Meter die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit zu erzielen, wobei diese mit einem kleinen Doppler-GPS Gerät gemessen wird. Fuerteventura ist der perfekte Ort dafür, da das Wasser sehr flach ist und die Passatwinde im Sommer jeden Tag Sturmstärke erreichen. Ich konnte nach fünf Wettkampftagen den 15ten Platz  von 60 Teilnehmern erreichen. Damit bin ich an sich sehr zufrieden, für nächstes Jahr gibt’s aber noch Luft nach oben.

Spotlight | Stefan Csaky

Was ist die große Faszination beim Speedwindsurfen?

Auf der einen Seite ist es sehr technisch und materialintensiv. Ähnlich wie im Motorrennsport geht es um eine möglichst perfekte Materialabstimmung von Segel, Board und Finne um die entscheidenden Km/h zu finden. Auf der anderen Seite ist es körperlich extrem anspruchsvoll, da Segel gefahren werden, die eigentlich für die Windstärke viel zu gross sind und entsprechende Kräfte entwickeln. Ausserdem ist es ein irres Gefühl nur durch Wind angetrieben schneller zu fahren als die meisten Motorboote!

Wie schnell warst du beim Wettbewerb auf Fuerteventura untwergs?

Heuer lag mein Top Speed bei knapp 67 Km/h. Mein persönlicher Rekord liegt sogar bei über 72 Km/h.

In wie weit macht sich das Training der Crosszone da bemerkbar?

Ich habe seit Herbst 2015 mit Muxi ganz gezielt auf die WM hin trainiert und das hat sich wirklich bezahlt gemacht. Wir haben an der Maximalkraft, Core Muskulatur und der Kraftausdauer gearbeitet. Dadurch fiel es mir wesentlich leichter Körperspannung aufzubauen und zu halten. Ich stand wesentlich stabiler am Board, konnte mehr Runs fahren und die Regeneration nach den Läufen war wesentlich besser!

Spotlight | Stefan Csaky

Wir freuen uns schon auf die Session mit dir am 6. August auf den Standup Paddelboards. Kannst du unseren Lersern einen kleinen Ausblick liefern?

Standuppaddeln ist eine grossartige Sache, da es dabei sowohl auf Kraftausdauer, als auch auf Gleichgewicht und Koordination ankommt. Wir werden nicht nur um die Wette paddeln, sondern uns auch ein paar Crossfit relevante Übungen auf den SUP Boards einfallen lassen. Es wird auf jeden Fall ein grosser Spass und es wird sicher nass!

Vielen Dank für deine Zeit, wir sehens uns im Studio!