CrossZone Spotlight | Maximilian Walter

Mit Maximilian „Max“ Walter steht uns heute einer unserer langjährigen Trainer und erfolgreicher CrossZone Athlet im Rahmen eines Spotlights Rede und Antwort..

Hallo Max! Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dich unsere Blog Leser noch nicht kennen, erzähl uns bitte kurz etwas zu deiner Person.

Mein Name ist Maximilian Walter, ich bin 25 Jahre alt und bin MSc in Sportwissenschaften. Ich arbeite seit drei Jahren als Trainer in der Crosszone und nehme regelmäßig an Crossfit Wettkämpfen teil.

Drei Jahre sind ja schon mal eine Hausnummer. Wie bist du bei Crossfit und in weiterer Folge natürlich auch der CrossZone gelandet?

Wettkämpfe haben mich schon immer gereizt aber da gab es grundsätzlich immer das gleiche Problem: Ich war in allen Sportarten sehr gut, aber nirgends ausgezeichnet. Für Volleyball zu klein; für Fußball technisch zu unsauber; fürs Snowboarden zu unelegant. Begonnen mit Kraftsport habe ich beim Bundesheer. In dieser Zeit bin ich dann auch irgendwie auf hochintensives Krafttraining gestoßen.

Während meines Studiums auf der Schmelz habe ich mir zu Hause in einer 60m2 Wohnung ein kleines Studio eingerichtet – sehr zur Freude meiner Freundin. Wer hat nicht gern schwarze Wände, weil man Handstand-Push-Ups üben muss?

Über den Michi Bürger, der jetzt auch übrigens mein Trainer ist, bin ich dann in die Crosszone gekommen. Nicht zuletzt auch mit der Unterstützung von Muxi Urak, habe ich dann relativ bald mit dem coachen angefangen. Bis jetzt haben mich Motivationund Kreativität noch nicht im Stich gelassen – ganz im Gegenteil – ich freue mich auf jedes Training!

 Du hast heuer bei Wettbewerben als CrossZone Athlet ja ziemlich aufhorchen lassen. Was gibt’s da zu berichten?

Ich habe vor rund zwei Jahren mit den Trainingsplänen von Michael begonnen – mit dem Ziel an vielen Wettkämpfen teilzunehmen und erfolgreich zu sein. Dieses Jahr war es erstmals so, dass ich mich für fast jeden Wettkampf qualifiziert habe, an dem ich teilnehmen wollte. Das begann im Winter noch mit dem Central Europe Throwdown in Bratislava. Das war ein beeindruckendes Exempel dafür, wie hoch die Qualität in der jungen Sportart geworden ist. Unmittelbar nach diesem Wettkampf habe ich meinen Fokus auf das Beenden meines Studiums gelegt, welches ich daraufhin auch im Juni erfolgreich gemeistert habe.

Danach belohnte ich mich mit einem Sieg bei der Hypertrophy in Wiener Neustadt – ein extrem spannender Wettkampf gegen die besten österreichischen Athleten. Ich konnte erstmals mein Potential ausschöpfen und in vier spannenden Wettkämpfen einen ersten Platz erreichen. Zu erwähnen ist da natürlich noch mein Wettkampfbuddy Vanessa, die einen hervorragenden 3. Platz erzielte.

Unmittelbar danach folgte meine Sponsion und ab diesem Zeitpunkt galt meine vollste Aufmerksamkeit dem Austrian Championsday. Eine Woche danach war ich noch in Dortmund beim German Throwdown. Wie erwartet fehlte da etwas die Regeneration zwischen den beiden mehrtägigen Veranstaltungen, was sich dann auch in meiner Platzierung widerspiegelte. Ich bin mit dem Jahr bis jetzt aber extrem zufrieden. Sowohl sportlich als auch privat habe ich für mich persönlich sehr viel erreicht.

Beim Austrian Championsday 2015 bist Du das erste Mal gegen die Crossfit Elite Österreichs angetreten und hast gleich den 3.Platz belegt. Schildere uns bitte Deine Impressionen über den Event.

Der Austrian Championsday gilt ja als der wichtigste Wettkampf Österreichs. Das zeigte sich auch am Teilnehmerfeld – starke internationale Athleten und eine sehr enge Qualifikationsphase.

Ich hatte lange und intensiv auf diesen Wettkampf hin trainiert. 25 Stunden Training pro Woche waren da keine Seltenheit.

Aufgrund meiner gesammelten Wettkampferfahrung konnte ich, anders als im letzten Jahr, entspannter den einzelnen Disziplinen entgegen gehen. Das Wochenende war aber, wie zu erwarten, extrem hart. Spannende, herausfordernde Wettkämpfe, knappe Platzierungen, schmerzende Arme und Beine und am Ende ein für mich unglaublicher 3. Platz- sicher das Highlight meiner Saison!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich auch noch beim Therapiezentrum Wien Mitte bedanken, dass mich sowohl vor Ort behandelt hat, als auch über das ganze Jahr hinweg physiotherapeutisch betreut hat. Was mich bei dem Wettkampf sicher auch noch einmal angetrieben hat war, dass viele aus der Crosszone und meine Familie anfeuern kamen. Es ist unbeschreiblich, wenn eine ganze Halle für einen applaudiert.

Nachdem du ja mittendrin statt nur dabei bist noch eine letzte Frage: Crossfit hat sich in den letzen Jahren eines enormen Wachstums erfreut. Ist das nach wie vor so? Wenn ja: Woran könnte das liegen und wohin wird das die Crosszone führen?

Ich denke „der Hype“ um Crossfit ist nach wie vor ungebrochen und wird es auch in den nächsten Jahren noch bleiben. Das finde ich auch berechtigt.
Crossfit bietet nicht nur Menschen die fit werden wollen ein hervorragendes Instrument dazu, sondern sie holt aus jedem und jeder das Beste heraus. Ich kenne keine Sportart, die mehr dazu auffordert, ein gesundes Bewegungsbewusstsein zu entwickeln.
Bei Crossfit sind die Qualität und die Technik der Bewegungen das Essentiellste, um wirklich gesund eine Fitness aufzubauen: Jeder Coach genießt eine ausgezeichnete Ausbildung und wird von uns in einem langwierigen Prozess zu einem Trainer geformt, der unseren Qualitätsanforderungen entspricht – und diese sind bewusst sehr hoch. Nur so kann sich die Sportart langfristig etablieren. Wir wollen, dass unsere Form des funktionellen Trainings der Trainingsstandard wird. Auch die Community, die wir in der Crosszone haben, ist einmalig. Beinahe legendär ist da ja schon die 09:00 Uhr Stunde in Währing. Jeder, der sich einen Eindruck davon machen will, ist übrigens herzlichst willkommen!

Maximilian Walter | CrossZone Spotlight

Die FH hast du ja erfolgreich hinter dir gelassen heuer. Was steht als nächstes an?

Mein Wissensdurst ist noch nicht gestillt. Ich möchte mich in naher Zukunft, vor allem im Leistungssport, weiterbilden. Dabei stehen unterschiedliche Kurse, unter anderem auch in Amerika, auf meinem Wunschzettel. Momentan genieße ich jedoch sehr die Arbeit in und an der Crosszone. So ein Team findet man kein zweites Mal. In diesem Sinne auch noch einmal ein riesiges „Danke!“ an das ganze Crosszone Team für die unglaubliche Unterstützung!

Vielen Dank für das Interview und wir drücken dir Daumen für 2016!