CrossZone Spotlight | Herbert Seppi

Heute stellen wir euch mit Herbert Seppi einen weiteren Coach unseres CrossZone Teams vor..

Hallo Seppi! Für alle die dich noch nicht kennen: Stell dich bitte kurz vor!

Mein Name ist Herbert Seppi. Ich bin 32 Jahre jung, Vater einer dreijährigen Tochter, Lehrer für Bewegung & Sport und Sportkunde am Gymnasium Rosasgasse. Außerdem Trainer in der CrossZone, Personal Trainer und glücklich vergeben.

Wie bringst du deinen Alltag mit Kind, Schule und der CrossZone unter einen Hut?

Naja sagen wir so: Mein Tag beginnt recht früh! Die Kleine fertig machen, in den Kindergarten radeln und danach geht’s schon direkt in die Schule. Anschließend bleibt manchmal noch Zeit für’s eigene Training. Dann folgt die CrossZone! Es kommt nicht selten vor, dass ich mich an Tagen wie diesen das erste Mal nieder setze, wenn ich gegen 22 Uhr nach Hause komme. Natürlich ist nicht jeder Tag so voll gesteckt was das Programm betrifft und es bleibt mir recht viel Zeit für meine Familie. Ich schätze mich sehr glücklich meinen Lebensunterhalt mit Sport bestreiten zu können und ich bin mit meinen Jobs wirklich sehr zufrieden.

Als jemand der sein Geld mit Sport verdient: Wie würdest du den aktuellen Stellenwert von Sport in unserer Gesellschaft beurteilen?

Naja „Sport am Sonntag“ ist ja für viele ein Pflichttermin aber eigentlich sollten sich die meisten Menschen weitaus mehr bewegen.Ein gutes Beispiel ist ein Kunde von mir. Er ist weit über 60 und macht Sport zur Verbesserung seiner Lebensqualität. Es ist nie zu spät präventive Arbeit durch Sport zu leisten. Das bedeutet natürlich nicht zuletzt eine Geldersparnis für die Krankenkassen.

Bei vielen Menschen vermisse ich ein Gespür für den eigenen Körper. Ich finde es erschreckend wenn Zwölfjährige keinen Purzelbaum oder Radfahren können! Die Gesellschaft sollte also bereits bei Kindern und Jugendlichen ansetzen und zwar ohne Druck und damit den ohnehin natürlich vorhandenen Bewegungsdrang fördern.

Sportlich warst du ja schon vor deiner Tätigkeit in der CrossZone sehr aktiv. Sei so nett und gib uns doch einen kleinen Überblick.

Da habe ich bereits wirklich so einige Stationen hinter mir! Als Kind habe ich anfangs begonnen im Verein Basketball zu spielen. Nachdem dann aber relativ rasch alle Gleichaltrigen einen Kopf größer als ich waren habe ich die Sportart gewechselt. *lacht* Am Längsten war ich wohl im Kampfsport zu Hause. Von Kung Fu übers Kick & Thaiboxen und MMA bin ich schließlich im Happelstadion beim Boxclub Wien gelandet. Ein sportliches Highlight war mit Sicherheit der Gewinn des NOTRB-Boxweltmeistergürtels. Das Niveau der Kämpfe war zwar immer unterschiedlich hoch aber ich habe es bis in die Sonntags Krone geschafft und selbst von Boxexperte Sigi Bergmann bekam ich durchaus positive Kritik. Ansonsten würde ich mich definitiv als Allroundsportler bezeichnen. Vor allem Fußball und Surfen zählen neben Crossfit zu meinen Leidenschaften. Ich lebe und Liebe Sport!

Wie bist du dann letztendlich auf Crossfit gestoßen bzw. in der CrossZone als Trainer gelandet?

Die ersten Berührungspunkte mit Crossfit hatte ich während des Sportstudiums. Nachdem Max und ich gemeinsam studiert hatten und unser Freund Willi mit der CrossZone in Wien einer der „First Mover“ in Sachen Crossfit in Österreich war, war es naheliegend, dass wir dort als Trainer zu arbeiten beginnen. Max hat schon von Beginn an in Währing gearbeitet und mich dann schließlich mit ins Boot geholt. Man könnte sagen „ein Trainer der zweiten Stunde“. Und so habe ich diesen Sport kennen und lieben gelernt. Das eigene Training kommt zwar momentan leider ein bisschen kurz weil sich die Prioritäten ein wenig verschoben haben aber das ist schon gut so.

Wo geht’s wilder zur Sache: Im Sportunterricht oder in der CrossZone?

Ein interessanter Vergleich! Gewisse Parallelen zwischen Schule und CrossZone gibt es durchaus, wobei der Lärmpegel in Schule (Unterstufe!) natürlich um einiges höher ist. Die Arbeit mit Kindern ist sehr interessant und aufschlussreich: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans viel schwerer“ trifft definitiv zu! So gesehen ist die Kombination aus Unterricht mit Kindern und Erwachsenen eine interessante Abwechslung. Gewisse Element fließen aber aus dem Unterricht mit in die CrossZone ein und umgekehrt. Mit den Oberstufen schaue ich ab und an auch in der CrossZone vorbei und es gibt eine Einführung in das Krafttraining.

Vielen Dank für deine Zeit, wir sehen uns in der Inneren Stadt!