„Der Zorn des Achilles“ – Schnelligkeitstraining

„Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus, Ihn, der entbrannt den Achaiern unnennbaren Jammer erregte,
Und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Aïs. Sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden, Und dem Gevögel umher. So ward Zeus Wille vollendet“

Nachdem wir 12 Wochen lang mit Herkules‘ Hilfe unsere Muskulatur gestärkt haben, wird es Zeit, unsere Körper schnell zu machen. Vier Wochen lang, werden wir mit Hilfe von Sprüngen, Würfen, Sprints, uvm. unsere schnellen Muskelfasern zum arbeiten bringen.

Der Zorn des Achilles

„Singe den Zorn, o Göttin, des Peleiaden Achilleus,
Ihn, der entbrannt den Achaiern unnennbaren Jammer erregte,
Und viel tapfere Seelen der Heldensöhne zum Aïs
Sendete, aber sie selbst zum Raub darstellte den Hunden,
Und dem Gevögel umher. So ward Zeus Wille vollendet“

Denken wir an einen Krieger der alten Mythologie, fällt uns sofort der Name Achilles ein. Keiner wird so sehr mit Athletik in Verbindung gebracht wie der Kämpfer, der durch sein Bad im Unterweltfluss Styx unverwundbar wurde. Wenn man von der Kraft des Herkules spricht, muss im gleichen Atemzug die Athletik des Achilles erwähnt werden. Doch im Unterschied zu Herkules floss in den Adern des Griechen kein göttliches Blut. Keiner war schneller und gefürchteter als Achilles. Jeder kennt die Geschichten rund um die Schlacht bei Troja und den Kampf gegen Hektor, dem größten Helden der Troer.

Auch für uns wird es Zeit, nach der Entwicklung und Kräftigung unserer Muskulatur, Geschwindigkeit und Agilität zu entwickeln. Wir haben in den letzten Wochen zwar an Kraft zugelegt, doch nun ist es an der Zeit, diese Kraft auch schnell einsetzen zu können. Die Fähigkeit, Gewichte schneller zu bewegen, heißt auch, dass wir unsere Energie effizienter einsetzen. Wir nutzen die Fähigkeit unseres Körpers, hochqualitative Energie umzuwandeln und Bewegungen explosiv auszuführen.
Vier Wochen lang werden wir mindestens zwei mal wöchentlich schnell – und schnell heißt explosiv (!) – stoßen, sprinten, ziehen, springen,…

Schnelligkeitstraining bedeutet…
… schneller zu reagieren,
… schneller zu koordinieren,
… schneller zu agieren
und schneller handeln zu können.

Unsere Muskulatur lernt, Bewegungen aneinander zu koppeln und die richtige Abfolge einer Bewegung optimal zu koordinieren. Damit wir überhaupt schnellkräftig arbeiten können, sollen einige Punkte berücksichtigt werden.

Koordinationsorientiert trainieren“ meint, dass es um polysportive, vielseitige und auch abwechslungsreiche Ausbildung der Schnelligkeit geht. Geradeaus laufen hat nur bei Sportarten eine Bedeutung, wo man hauptsächlich geradeaus läuft. Viel wichtiger ist es, in allen Ausprägungen von Bewegungen eine optimale Geschwindigkeit zu erreichen.

Immer mit maximaler Geschwindigkeit arbeiten“ – man wird nur schneller, wenn der Muskel die Information bekommt, schneller zu arbeiten. Das heißt, dass die Bewegungsgeschwindigkeit und nicht die Menge an Wiederholungen im Vordergrund steht.

„Konzentriert arbeiten“ – arbeite ich unkonzentriert, wird bei maximaler Geschwindigkeit die technische Ausführung unsauber und somit auch die Qualität der Bewegung. Wir werden die Wiederholungen zwar schaffen, jedoch erzielen wir nicht den gewünschten Effekt.

Ziel ist es, nach den 4 Wochen eine umfassende und gute Ausbildung der Muskulatur zu erreichen. Begleitet wird das Training durch weitere Infos zu Schnelligkeit, Komplextraining, unterschiedliche Trainingsmodalitäten uvm.

CrossZone Facts:

  1. Schnelligkeitstraining bringt uns bessere Reaktion, Koordination, Agilität und Athletik.
  2. Wichtig dabei ist, immer konzentriert, koordinationsorientiert und mit maximaler Geschwindigkeit zu trainieren.